Hans-Jürgen Rausch
         Obst und Gemüse frisch aus dem eigenen Garten

Regenwasser-Speicher    Einsatz von Regenwassetonnen   PE-Rohr-Schneckenschlauch

BILD 1
BILD 1
BILD 2
BILD 2
BILD 3
BILD 3
BILD 4
BILD 4
BILD 5
BILD 5

BILD 1  Die Bewässerungsanlage kann problemlos mit einer Regenwassertonne betrieben werden.
Ein 300 Liter Regenfaß, welches auf einem Sockel steht, genügt. Am Auslauf befindet sich ein Feinfilter, welcher Schmutz aus der Regentonne fernhält, und die Tropfrohren mit ihren Tröpfelventilen sauber hält. An sonsten sind die Tropfrohre sehr zuverlässig. Sie sind selbstspülend und man kann sie sogar in die Erde legen, um zB. den Rasen von unten zu bewässern. Die gesamte Anlage kann im Winter draußen bleiben. Lediglich die Wasserversorgung (Regenwassertonnen) und den Schmutzfilter sollte mann entleeren.

BILD 2  Dies ist ein 1000 Liter Regenwasserfaß, für die Bewässerung reicht ein kniehoher Wasserstand. Das entspricht den Rand unterhalb des Wasserhahnes. Also, wenn noch Wasser aus dem Hahn kommt, reicht es für die zuverlässige Bewässerung. 

Ein Meter Wasserhöhe entspricht 0,01 bar, 2 Meter entsprechen 0,02 bar. Die Hersteller von Tropfrohren empfehlen 1,5 bar. Da müßte die Regentonne schon 15 Meter hoch stehen, was in den meisten Fällen ilusorisch ist. So bleibt angeblich nur ein Wasserleitungsanschluß und ein Druckminderer, der die 4 bar der Wasserleitung auf 1,5 bar herabsetzt. Ich kann Ihnen sagen, alle getesteten und seit vielen Jahren betriebenen Tropfrohre funktionieren auch mit niederen Drücken von einer Regentonne. 

Wie Sie sehen steht das Regenwasserfaß auf einen Betonsockel, dieser garantiert eine hohe Standsicherheit.

Zusätzlich ist ein Schwimmerschalter im oberen Teil des 1000 Liter Regenwasserfasses angebracht, welcher ein Überlaufen des Fasses verhindern soll.
Bei zu viel Wasser (bei Regen) wird ein Stellventil geöffnet und die Beete werden zusätzlich gegossen, bis der Wasserstand sich wieder normalisiert hat.

BILD 3  Für Anwender, die noch mehr Komfort haben möchten, stelle ich hier ein motorbetriebenes Stellventil 12V DC (orange Box) vor. Dieses gibt den Wasserfluss frei. Bei Spannungsausfall schließt das Ventil selbsttätig. Also sehr sicher. Das dünne braune Tröpfelrohr bewässert den Grasstreifen am Haus, dieser wäre ohne Bewässerung dürre. Der transparente Schlauch nach oben, zeigt den Wasserstand im Behälter an. Das weiße Rohr leitet bei geöffneten Stellventil das Regenwasser über einen Feinfilter zu der Bewässerung der Beete.

BILD 4  Wer noch mehr Komfort möchte, kann sich eine automatische Bewässerungssystem ausrüsten. Diese Eigenbauanlage startet und begrenzt die Bewässerungszeit. 30 Minuten pro Tag haben sich bei unseren Beeten als ausreichend erwiesen, das entspricht ca. 50 - 70 Liter.
Ein WLAN Schalter ermöglicht ein Öffnen und Schließen der Bewässerung für die Tropfrohre per AP mit dem Smartphone weltweit. Im Online-Shop finden Sie eine neue WLAN-Bewässerungssteuerung welche Sie sehr einfach installieren können. Ebenfalls bewährte Tropfrohre von Gardena und benötigtes Zubehör zum Anschluß.

BILD 5  Hier erfolgt die Einspeisung von der 1000 Liter Regenwassertonne zur Ringleitung des PE-Rohr- Schneckenschlauches.


Der Bau einer Bewässerungsanlage wird unter der Rubrik Pflanzen-Bewässerung beschrieben.